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Gender

- Theorie oder Ideologie?

Briefwechsel mit einem Anhänger der "Gender"-Theorie Brief an eine Neurobiologin Fragen an eine Career-Service-LeiterinOffener Brief an die "Mädchenmannschaft"

Offener Brief an die "Mädchenmannschaft"

Sehr geehrte Betreiber des Blogs Mädchenmannschaft,

am 10. November 2010 haben Sie einen Artikel mit dem Titel "Applaus für: Das Bundesforum Männer?" veröffentlicht. Darin äußern Sie sich positiv über dieses Forum, da es anders als beispielsweise der Verein MANNdat oder andere Gruppierungen einer Männerbewegung nicht frauenfeindlich, feminismusfeindlich oder konservativ sei.

Hierauf verfaßte ich folgenden Kommentar:

"Katrin,

Du schreibst: “Lange mussten wir den traurigen Eindruck haben, dass konservative und tendentiell frauenfeindliche – mindestens aber Feminismus-feindliche – Vereine wie MANNdat (ich verlinke jetzt mal bewusst nicht) eine Art Vorreiterrolle in Sachen “Männer-Probleme” (ganz allgemein gesprochen) einzunehmen schienen.”

Ich höre diese Vorwürfe oft, finde sie aber aus der Luft gegriffen. Kannst Du denn mal konkret ausführen mit Beispielen, inwieweit ein Verein wie MANNdat “frauenfeindlich” sei.

Auch eine Begründung dafür, warum MANNdat konservativ ist und vor allem, was an “konservativ” sein etwas Schlechtes ist, würde mich interessieren. Du gehst ja offensichtlich davon aus, daß “konservativ” etwas Negatives ist.

Ich würde gerne mal Begründungen für diese Behauptungen hören, weil ich das Gefühl habe, sie entbehren einer sachlichen Grundlage und dienen einzig der pauschalen Diskreditierung von Feminismuskritikern.

Wenn Du behauptest, MANNdat sei tendenziell “frauenfeindlich”, wirst Du doch bestimmt Belege hierfür haben."

Dieser Kommentar wurde nach kurzer Zeit gelöscht. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Daher schreibe ich Sie jetzt persönlich an und bitte Sie um eine Erklärung, warum Sie solch einen Kommentar gelöscht haben.

Es entsteht hier der Eindruck, daß Sie journalistisch sehr unseriös arbeiten, willkürliche Behauptungen aufstellen, die Ihren Vorstellungen und Interessen entgegenkommen, und sich nicht um deren Wahrheitsgehalt kümmern.

Die Figur der angeblichen "Frauenfeindlichkeit" bemühen Feministinnen oft, um Kritiker mundtot zu machen und zu diskreditieren. Bisher haben sich diese Vorwürfe aus meiner Sicht ausschließlich als unbegründet erwiesen und man hat den Eindruck, daß Feministinnen sich nicht zu schade sind, unschuldige Menschen zu beschmutzen und sie zu diskreditieren.

Ich bitte Sie nun, mir mitzuteilen, warum Sie meinen Kommentar gelöscht haben. Warum Sie auf diesen nicht geantwortet haben. Es entsteht hier für Außenstehende wiederum der Eindruck, daß Sie nicht die geringste Form der Kritik ertragen. Daß Sie ebenso an einer respektvollen und fairen Diskussion nicht interessiert sind, wie Sie dies allerdings auf Ihrer Homepage vorgeben.

Man fragt sich, warum Sie auf meine Frage nach der möglichen "Frauenfeindlichkeit" von MANNdat nicht einfach antworten. Was ist der Grund, warum Sie einen solchen Kommentar umstandslos löschen? Man fragt sich ebenfalls, wie es um die geistige Verfassung von Menschen bestellt ist, die so agieren. Ich fühle mich hier auf ungute Weise an das Vorgehen in Diktaturen erinnert. Auf mich wirkt Ihr Verhalten skrupellos und korrupt.

Ich bin diesbezüglich sehr verwundert und würde mich über eine klärende Antwort von Ihnen freuen. Zusätzlich würde ich es begrüßen, wenn Sie meinen Kommentar schließlich doch noch veröffentlichen und auf meine Fragen eingehen. Dies ist ein offener Brief, den ich auf meiner Internetseite veröffentlichen werde. Es wäre deshalb von Vorteil, wenn Sie der Öffentlichkeit Ihr Handeln erklären und plausibel machen und somit den Eindruck einer totalitären und verantwortungslosen Geisteshaltung korrigieren könnten. Ihre Antwort werde ich ebenfalls veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Wiemann

Sehr geehrter Herr Wiemann,

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir kommentieren unsere Moderation nicht und rechtfertigen sie auch nicht - außer in der Netiquette unseres Blogs, die ich ihnen wärmstens empfehlen möchte, da sie darin auch die Antwort auf ihre Frage finden können.

Aber eines möchte ich endlich fragen, wenn sich schon ein Vertreter von MANNdat bei mir meldet:

Stimmen Sie dieser THese zu:

"Die Quote der weiblichen Top-Manager ist mit 3,4 Prozent verschwindend gering. Für Barbara Bierach Grund genug aufzuräumen. Aufzuräumen mit den gängigen Klischees der unterdrückten Frau. "Frauen sind nicht schwach, Frauen sind dämlich, faul und unaufrichtig", lautet somit auch eine ihrer Hauptthesen. Und weiter: Frauen sind an ihrer Lage selbst schuld. Frauen sind nicht unterprivilegiert in diesem Land und unterdrückt, sie verhalten sich häufig einfach blöd."

und denken Sie, wie Esther Villar, dass Frauen Männer ausbeuten?

Ich frage das, weil MANNdat auf seiner Homepage offen mit Büchern wirbt, die nicht versteckt - nein: die offen frauenfeindlich sind. (übrigens auch männerfeindlich, wie das passen soll, will mir eh nicht in den Kopf).

Ich habe Eugen Maus bereits auf diese Bücher hingewiesen, da er sich bitterst über meine Darstellung von MANNdat beschwert hatte. Er hat mir nie wieder geantwortet.

Sagen Sie mir: MANNdat ist nicht frauenfeindlich. MANNdat vertritt ein Frauenbild, das: "zutreffendes bitte einfügen"

Und sagen Sie mir auch: "MANNdat ist nicht konservativ"

wenn dies denn stimmen sollte.

Denn: ich beobachte schon seit langem, seit ich mich mit MANNdat beschäftige, dass immer, wenn ich etwas kritisches schreibe, kommt: "Aber das müssen Sie doch belegen. Wo finden Sie das denn??!?"

Wenn ich etwas belege, kommt gar keine Antwort. Noch auffälliger aber: Es wurde noch NIE gesagt: Ich, Eugen Maus, sage stellvertretend für MANNdat: Wir sind für die Gleichberechtigung der Frau und wir sehen Frauen als gleichwürdige Menschen an! Wir sind nicht konservativ, sondern suchen nach modernen Wegen für ein Miteinander der Geschlechter"

Sagen Sie das doch einfach einmal! Sie tun das weder hier, noch auf unserem Blog, noch auf Ihrer eigenen Website! Wenn Ihnen ernsthaft daran gelegen sein sollte, dass die Menschen SEHEN, dass sie so, wie die bösen Feministinnen Sie darstellen, gar nicht sind, dann: Treten Sie einfach anders auf!

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Rönicke

Sehr geehrte Frau Rönicke,

ich möchte Sie zunächst erst einmal darüber unterrichten, daß ich kein Vertreter von MANNdat bin.

Ich bin etwas verwundert über Ihre Antwort, weil Sie es verstehen, sämtlichen Fragen in meinem Schreiben auszuweichen.

Ich habe mich an Sie gerichtet, da ich den Eindruck habe, daß Sie auf Ihrem Blog willkürlich und nach ideologischen Maßstäben Kommentare löschen. Da ich diese Erfahrung sehr häufig machen mußte, schrieb ich Sie nach einem erneuten Vorfall solcher Art direkt an und bat Sie mir mitzuteilen, warum Sie meinen Kommentar gelöscht hatten.

Ihre Antwort leistet hier leider keine Aufklärung. Das Problem besteht ja gerade darin, daß viele Kommentare erkennbar nicht gegen Ihre Netiquette verstoßen und es somit nicht gerechtfertigt ist, diese zu löschen. Dieses Problem habe nicht nur ich, sondern es geht vielen anderen Menschen auch so.

Ich wäre Ihnen deshalb dankbar, wenn Sie mir in einer Antwort konkret erklären würden, gegen welchen Punkt Ihrer Netiquette ich verstoßen habe. Ich kenne Ihre Netiquette, kann aber nichts finden, was dagegen verstieße. Ich drucke Ihnen deshalb im Anhang noch einmal meine Wortmeldung ab.

Ich gehe im folgenden gerne auf die von Ihnen vorgebrachte Kritik ein.

Sie beklagen, daß MANNdat auf seiner Homepage für "offen frauenfeindliche" Bücher werbe. Ich habe mir dort einmal die Bücherliste angeschaut und konnte dort nichts Frauenfeindliches entdecken.
Ich stimme übrigens ausdrücklich der These der von Ihnen genannten Autorin Barbara Bierach zu, nur würde ich mich nicht so despektierlich und negativ ausdrücken. Frau Bierach hat insofern völlig recht, wenn sie weitverbreitete Ungerechtigkeitskonstruktionen kritisiert, entlarvt und somit den Fokus auf die persönlichen und freien Entscheidungen von Frauen richtet. Allerdings irrt Frau Bierach offenbar, wenn Sie die Situation von Frauen erneut in einen negativen Kontext rückt und diesmal Frauen eine Verantwortung für ihre angeblich schlechte Situation zuschiebt. Frau Bierach müßte meines Erachtens einsehen bzw. ernsthaft die Möglichkeit in Erwägung ziehen, daß überhaupt keine Mißstände vorliegen, weder hinsichtlich einer Unterdrückung oder gläsernen Decke noch hinsichtlich etwaiger negativer Eigenschaften und Haltungen von Frauen. Daß also alles bestens ist und Männer und Frauen einfach nur verschieden sind und unterschiedliche Wünsche und Neigungen haben.

Wie ich Ihrer Antwort entnehme, sind Sie der Auffassung, daß MANNdat als frauenfeindlich zu bezeichnen sei, weil dort in einer langen Bücherliste ein Buch zu finden sei, das möglicherweise "frauenfeindliche" Inhalte aufweist. Ich habe hier den Eindruck, daß der Begriff "frauenfeindlich" für Sie eine Schimäre, einen Fetisch darstellt. Sie müßten darlegen, inwieweit in direkten Äußerungen und Veröffentlichungen von MANNdat eine tatsächliche abwertende, geringschätzige und offen negative Haltung gegenüber Frauen zum Ausdruck kommt. Dies kann ich leider nicht im geringsten erkennen. Es erstaunt mich sehr, daß Sie keinerlei Bedenken haben, in bezug auf MANNdat das Prädikat "frauenfeindlich" zu verteilen, nur weil sich auf der gesamten Homepage dieses Vereins in einer umfangreichen Bücherliste ein oder zwei Bücher finden lassen, in denen sich wiederum nur einzelne Passagen vorfinden, die Ihrer Meinung nach kritikwürdig sind.

Hier bestätigt sich meines Erachtens erneut der Vorwurf, den ich auch in meinem von Ihnen gelöschten Kommentar an Sie formuliert habe, daß Feministinnen um jeden Preis Kritiker mit dem Prädikat "Frauenfeindlichkeit" denunzieren. Diese Figur hat in feministischen Kreisen einen Fetischcharakter. Hiermit ist es möglich, auf leichte Weise Kritiker und mißliebige Anschauungen zu diskreditieren und sich einer Diskussion auf der Sachebene zu entziehen. Dieser Akt des zwanghaften Denunzierens von bedrohlichen Wahrheiten, Erklärungs- möglichkeiten und deren Vertretern unter bewußter Mißachtung oder Verfälschung der Sachebene ist kennzeichnend für sämtliche totalitären Systeme und Anschauungen.

In dieser Hinsicht finde ich es auch sehr bezeichnend, daß Sie in Ihrem Brief darum bitten, daß sich MANNdat dazu bekennen solle, nicht frauenfeindlich zu sein, nicht konservativ. Diese Haltung ist ebenfalls kennzeichnend für ein totalitäres Denken. Es gilt nicht die Unschuldsvermutung, sondern Kritiker und Andersdenkende müssen Verdachtsmomente und Anschuldigungen ausräumen, die prinzipiell und pauschal ihnen gegenüber ausgesprochen werden ohne Ansehen der Person und ohne Würdigung der Sachebene. Kritiker sind also per se in einer Unrechtssituation, aus der sie sich erst einmal befreien müssen. Man könnte dieses Phänomen auch als Paranoia bezeichnen, die in sämtlichen Ideologien zu finden ist. Ich fühle mich hier an die McCarthy-Ära in den USA der fünfziger Jahre erinnert oder auch an die Schauprozesse der Stalin-Zeit. Sämtliche Kritiker des Feminismus sind also von vornherein personae non gratae. Das eigene ideologische Weltbild kann auf keinen Fall falsch sein.

Sehr bedenklich finde ich auch Ihr Ansinnen, MANNdat möchte doch bitte gestehen, nicht konservativ zu sein. Sie lehnen also ganz offensichtlich einen legitimen Teil des demokratischen Spektrums prinzipiell ab. Dies ist für mich nicht verwunderlich angesichts meiner Erfahrungen mit der feministischen Ideologie. Dieser aus meiner Sicht beklemmende Geisteszustand scheint Ihnen gänzlich unbewußt zu sein, da Sie Ihre Forderung im Ton höchster Selbstverständlichkeit äußern. Es wäre hier tatsächlich angebracht, daß Sie sich zu unserer demokratischen Grundordnung bekennen, da es begründeten Zweifel hieran gibt. Hierfür steht nicht zuletzt Ihr Umgang mit sachlichen und kritischen Kommentaren auf Ihrem Weblog "Mädchen- mannschaft".

Abschließend würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir stichhaltig darlegen, inwieweit mein gelöschter Kommentar gegen Ihre Netiquette verstößt. Dies ist ja der eigentliche Grund meines Schreibens an Sie. Ich würde mich auch freuen, wenn Sie meine hier dargelegten Argumente ernsthaft ventilieren und nicht abtun, indem Sie sie beispielsweise als "antifeministisch" bezeichnen. Man hat leider auch hier den Eindruck, daß solche Bezeichnungen, wie Sie sie auch mit den Wörtern "feminismusfeindlich" und "konservativ" verwenden, für Feministinnen und Anhänger der Gender-Theorie bereits Argumentationscharakter haben und eine Auseinandersetzung sich damit erübrigen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Wiemann

Auf dieses Schreiben erhielt ich keine Antwort mehr.
Zwei Wochen später schrieb ich folgenden Brief:

Liebe Frau Rönicke,

nun haben Sie mir ja leider bis jetzt nicht geantwortet. Ich würde gerne erfahren, inwieweit mein Kommentar vom 11. November gegen Ihre Netiquette verstoßen hat. Könnten Sie mir dies darlegen? Sie hatten mir dies leider in Ihrer Antwort nicht dargelegt und auf eine weitere Nachfrage nicht mehr geantwortet.

Sie können sich vorstellen, daß dies sehr befremdlich wirkt. Es müßte doch möglich sein, die Aussagen in meinem Kommentar klar und deutlich mit einem Punkt Ihrer Netiquette zu korrelieren. Ich sende Ihnen deshalb erneut den Inhalt meines gelöschten Kommentars im Anhang und würde mich über eine Aufklärung freuen. Sie sind sich doch offensichtlich sehr sicher, daß mein Beitrag gegen Ihre Netiquette verstößt, da Sie kundtun, daß ich in selbiger die Antwort auf meine Frage finden könnte. Wie Sie wissen, kann ich keinen Grund für eine Löschung in Ihrer Netiquette finden.

Sie können hiermit dem Eindruck entgegentreten, lediglich Ausflüchte zu benutzen, und ganz einfach mitteilen, inwieweit mein Beitrag nicht von Ihrer Netiquette gedeckt wird. Dies wird doch kein Problem sein.

Unseren Schriftverkehr werde ich, wie angekündigt, auf www.gender-ideologie.de veröffent- lichen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Wiemann

Sehr geehrter Herr Wiemann,

Sie brauchen mir nicht weiter schreiben, ich werde Ihnen keine Antwort mehr zukommen lassen.

Nur eines: Ich gebe Ihnen keine Erlaubnis, unseren Mailverkehr zu veröffenltichen.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Rönicke

Sehr geehrte Frau Rönicke,

bitte teilen Sie mir doch mit, warum Sie meinen Kommentar vom 11. November gelöscht hatten bzw. inwieweit er gegen Ihre Netiquette verstößt. Ich finde es sehr merkwürdig, daß Sie mir darauf nicht antworten wollen.

Ich habe Verständnis dafür, daß Sie Ihre Antworten nicht veröffentlicht sehen möchten. Ich muß diese aber leider publizieren, da ich der Öffentlichkeit einen Einblick geben möchte in die Geisteshaltung von Menschen, die sich als "feministisch" bezeichnen.

Dies ist aus meiner Sicht von Bedeutung, da diese Menschen häufig so auftreten, als würden sie sich gegen Ungerechtigkeiten und für eine gerechtere Welt engagieren. Sie treten häufig mit einem starken moralischen Gestus und hoch erhobenem Haupt auf und verurteilen angebliche Mißstände oder Verfehlungen anderer Personen. Hierbei sind sie sich nicht zu schade, andere Personen willkürlich zu denunzieren oder delegitimierende Zusammenhänge herzustellen - wie sich dies leider auch in Ihrem Umgang mit kritischen Kommentaren zeigt -, um bestimmte Wahrheiten und Sachverhalte auszublenden oder zu diskreditieren, die sie nicht sehen möchten.

Menschen, die sich als "feministisch" bezeichnen oder der Gender-Ideologie nahestehen, tun häufig so, als würden ihre Anschauungen und Theorien für mehr Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sorgen, außerdem seien sie nicht zweckgerichtet und wesentlich seriöser als die Argumente und Sichtweisen von Kritikern des Feminismus oder der Gender-Theorie.

Ich bitte Sie daher um Verständnis für die Veröffentlichung unseres Wortwechsels, da dieser ein weiteres Mal die fragwürdige Geisteshaltung sowie die Doppelmoral von Feministinnen dokumentiert. Dies ist sehr wertvoll hinsichtlich der Herausbildung eines kritischen Bewußtseins. Es ist sicherlich auch in Ihrem Sinne, wenn dies dokumentiert wird, da Sie beispielsweise regelmäßig auf Ihrem Blog "Mädchenmannschaft" ganz allgemein für mehr Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Transparenz eintreten. So zum Beispiel in aktuellen Beiträgen, wo Sie über die Probleme von Homosexuellen beim Militär berichten.

Ich gehe daher davon aus, daß Sie einer Veröffentlichung zustimmen und die damit geschaffene Transparenz begrüßen. Hiermit können Außenstehende einen authentischen Eindruck des Feminismus erlangen, was sicherlich auch in Ihrem Sinne ist.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Wiemann

P.S.: Sie können mir weiterhin gerne mitteilen, gegen welchen Punkt Ihrer Netiquette ich verstoßen habe.

Die "Mädchenmannschaft" ist ein feministisches Blog, das durch ein enormes Maß an Ignoranz auffällt. Nicht gefällige Meinungen in den Kommentaren werden beherzt aussortiert. Jedes Jahr wird auf's neue die Lüge der Lohndiskriminierung von Frauen verbreitet - mittlerweile leicht abgewandelt: Die Berufswahl von Frauen sei nicht wirklich frei, sondern von gesellschaftlichen Normen bestimmt.

Vertreter der Feminismuskritik werden auf diesem Blog ebenfalls wahllos denunziert, und man bezieht sich positiv auf unseriöse "Expertisen" profeministischer Soziologen, die Männerrechtler durchwegs als "rechts", "konservativ" oder "frauenfeindlich" bezeichnen - oder schlimmer noch: als "antifeministisch".

In einem wohlwollenden Artikel über das profeministische "Bundesforum Männer" werden diese pauschalen Vorwürfe erneut erhoben - unter anderem gegenüber dem Verein MANNdat. Daraufhin verfaßte ich einen Kommentar mit dem zufälligen Pseudonym "MANNdat". Ich hatte aufgrund der quasi stalinistischen Kommentar- politik auf diesem Blog schon einige Pseudonyme verbraucht und entschied mich daher spontan für "MANNdat", da dies dem Thema meines Beitrags entsprach.

Weiter unten ist ein Screenshot des Kommentars zu besichtigen. Da mein Kommentar "trollig" war, wurde er alsbald gelöscht. Jetzt ersuchte ich eine Stellungnahme seitens der Mädchenmannschaft, die schon zahlreiche Kommentare von mir unter anderen Pseudonymen gelöscht hatte. Ich erhielt auch sogleich eine sehr interessante und vielsagende Antwort einer "Mädchenmannschaft"- Autorin. Mein "MANNdat"-Pseudonym zeitigte erstaunliche Wirkungen. Die Autorin weicht komplett meinen Fragen aus und echauffiert sich über die angebliche Frauenfeindlichkeit des Vereins "MANNdat". Viel interessanter ist aber der weitere Verlauf unserer Korrespondenz.

Ich erhalte keine Antwort auf mein ausführliches Rückschreiben, in dem ich auf den Vorwurf der "Frauenfeindlichkeit" eingehe. Als ich dann noch einmal vorspreche und deutlich mache, daß ich unseren Briefwechsel veröffentlichen werde, erhalte ich eine interessante Rückmeldung. Die Mädchenmannschaft-Autorin stört sich an der Veröffentlichung unserer Korrespondenz. So weit scheint es also mit dem Selbstbewußtsein nicht her zu sein, das sie in ihrer ersten Antwort an den Tag legt.

Man kann an diesem Briefwechsel schön die Verlogenheit und Dummheit einer ganz normalen Feministin studieren. Meine letzte Antwort fällt denn auch etwas zynisch und sarkastisch aus.
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